Besuch vom Landtagsabgeordneten Wolfgang Fackler

Landtagsabgeordneter Wolfgang Fackler bei der ensotec GmbH

Ein zentraler Faktor, damit die Energiewende gelingt, ist die Speichertechnologie. Hier setzen Andreas Riel, Christian Seidemann und Jürgen Weißenburger an und gründeten im Jahr 2013 in Donauwörth die ensotec GmbH. „Wir haben innovative Lösungen im Umfeld erneuerbarer Energien gefunden und setzen diese jetzt um“, sagt Seidemann und lud nun den Landtagsabgeordneten Wolfgang Fackler zu einer Betriebsbesichtigung in das Industriegebiet in Riedlingen ein, wo entwickelt und produziert wird.

„Wir brauchen gerade im Energiebereich neue Ideen und Ansätze, deshalb sind für mich solche Besuche sehr interessant, denn sie geben Impulse“, resümierte MdL Fackler und würdigte das Engagement der Firmengründer. Ihm wurde auch die Stromspeicherfamilie namens Stromsafe gezeigt, die als erstes Produkt der ensotec GmbH bereits Serienreife erreicht hat. „Unsere Systeme passen genau auf die künftige Ausrichtung der Energiewende und erfüllen alle Notwendigkeiten“, warb im Gespräch Ingenieur Andreas Riel. So könne der Eigenverbrauch maximiert und damit das Netz und die Allgemeinheit entlastet werden.

Ein Produkt aus der Speicherfamilie, der Stromsafe 106-DC verhindert nämlich die Einspeisung gänzlich und stellt die Energie nur noch für den Eigenverbrauch zur Verfügung. „Das ist der Ansatz der Zukunft, denn die Einspeisung wird sich für den Einzelnen unter dem Strich immer weniger rentieren. Davon profitiert auch die Allgemeinheit, denn die Umlagekosten durch die garantierte Vergütung sinken“, rechnet Seidemann vor.

Die Maximierung des Eigenverbrauchs wird demnach durch den Einbau von speziellen Wechselrichtern zusammen mit einer selbst entwickelten Steuerungseinheit ermöglicht, die den Strombedarf beziehungsweise den Stromüberschuss der drei Phasen des Hausnetzes untereinander ausgleichen und regulieren. Das wird laut der Entwickler spätestens ab 2020 wichtig, wenn die Abrechnung des Stromverbrauchs für jede Phase einzeln erfolgen kann.

Das Herzstück der Anlage ist eine langlebige und unempfindliche Nickel-Eisen-Batterie ohne Memory-Effekt. „Unsere Lösung ist genauso interessant für private Haushalte, als auch für öffentliche Einrichtungen und für das Gewerbe“, meint Christian Seidemann und will dafür kräftig die Werbetrommel rühren.

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